Traction‑X — patentierter Antriebsstrang mit Radaufhängung für Motorroller

Machen Sie als Hersteller von Motorrollern Ihre Kunden zu ewigen Fans.

Sichern Sie sich Wettbewerbsvorteile mit dem patentierten Fahrkomfort und Sicherheitsvorteil von Traction‑X.

Der Entwurf eines Rollers mit Traction-X-Endantrieb

Am Beispiel des  dargestell­ten Elek­tro­rollers ist das Poten­tial des neuar­ti­gen Antrieb­skonzepts in ein­er kün­st­lerischen Darstel­lung illus­tri­ert worden.

Ein herkömm­lich­er Roller besitzt eine soge­nan­nte Trieb­satzschwinge, bei der Motor und Sekundärantrieb inner­halb eines drehbaren Lenkers ver­baut wer­den. Die gravieren­den Nachteile dieser Kon­struk­tion sind im Abschnitt Stand der Tech­nik beschrieben wor­den. Alter­na­tiv ist der Motor mit­tig im Chas­sis bzw. Rah­men ange­ord­net, und der Antrieb erfol­gt über einen Riemen- oder Ket­tenantrieb zur Hin­ter­rad­felge, die mit­tels eines Lenkers bzw. ein­er Hin­ter­rad­schwinge im Chas­sis gelagert ist. Jew­eils sind wed­er die Nutzung des Bau­raums noch die Funk­tion annäh­ernd optimal.

Ein Elek­tro­roller mit Traction‑X aus­ges­tat­tet würde es erlauben, den Motor rah­men­fest inner­halb des Hin­ter­rades zu akkom­modieren (siehe Abbil­dung). Das deut­lich ver­größerte Hin­ter­rad ist gle­ichzeit­ig der Schwinglenker für die Stoßfederung und ‑dämp­fung. Durch den gewonnenen Raum ist es möglich, einen Teil der Bat­terie unter­halb der Sitzbank und vor dem Hin­ter­rad unterzubrin­gen, sodass der Fußraum dem Fahrer voll­ständig zur Ver­fü­gung ste­ht. Fahrsta­bil­ität, Abrol­lkom­fort und Agilität des Fahrzeugs sind wesentlich verbessert, wie es in Abschnitt Die Inno­va­tion beschrieben wird.

Das Gesamt­fahrzeug wird in Summe sein­er her­vor­ra­gen­den Eigen­schaften nichts weniger als eine tech­nis­che Rev­o­lu­tion darstellen!

Traction - X

ist ein neues und paten­tiertes Sys­tem für Kraftüber­tra­gung und Radaufhän­gung von Motor­rollern, das beson­ders leicht und kom­pakt ist und eine Ver­größerung des Rad­durchmessers ermöglicht, was sich vorteil­haft auf die Fahreigen­schaften auswirkt.

animation traction-x

Der Antrieb

Ein patentierter Antriebsstrang mit Radaufhängung für Motorroller

Als begeis­tert­er Zweirad­fahrer bin ich dem Kom­fort eines Motor­rollers nicht abgeneigt, möchte aber die schlechteren Fahreigen­schaften und das Defiz­it an Sicher­heit gegenüber dem Motor­rad nicht in Kauf nehmen. Als Inge­nieur habe ich daher ein Sys­tem entwick­elt, dass Kraftüber­tra­gung und Radaufhän­gung kom­biniert und damit die Vorteile des Motor­rads mit den Vorteilen des Motor­rollers verbindet. Das ist Traction‑X!

Ich war die meiste Zeit meines Lebens ein lei­den­schaftlich­er Motor­rad­fahrer. Neben dem Genuss des Fahrerleb­niss­es, einem Gefühl von Naturver­bun­den­heit und dem Empfind­en von Frei­heit, ist meine Begeis­terung auch begrün­det in ein­er Wiss­be­gierde nach den inner­sten tech­nis­chen Zusam­men­hän­gen von Motor­rädern, dieser Wun­der­w­erke aus Mechanik, Elek­trik und Elek­tron­ik. Immer lag ein Teil mein­er Pas­sion auch in der Freude an handw­erk­lichen Arbeit­en, wenn ich meine Motor­räder zer­legte, um sie zu warten oder zu restau­ri­eren und gle­ichzeit­ig ihre tech­nis­chen Geheimnisse zu lüften. Als es mich in späteren Jahren nach mehr Bequem­lichkeit ver­langte, stellte ich fest, dass mir viele Eigen­schaften der mod­er­nen Motor­roller dahinge­hend ent­ge­genkom­men, ich mich aber gezwun­gen sah, gegenüber dem Motor­rad einige deut­lich schlechtere Fahreigen­schaften in Kauf zu nehmen. Als tech­nisch ehrgeiziger Inge­nieur begann ich als­bald auf Abhil­fe zu sinnen. 

Es fol­gt eine kurze Analyse der Anforderun­gen, Gegeben­heit­en und abgeleit­eten Eigen­schaften der konkur­ri­eren­den Zweirad­konzepte: Ein Motor­roller ist dadurch gekennze­ich­net, dass es hin­ter dem Vorder­rad und vor dem Fahrersitz einen spritzwassergeschützten Fußraum geben sollte, der dem Fahrer eine natür­liche und entspan­nte Sitzhal­tung ermöglicht. Ein Motor­rad hinge­gen ist dadurch gekennze­ich­net, dass sich zwis­chen den Beinen des sitzen­den Fahrers Kraft­stoff­tank und Motor befind­en. Bei­de Bau­grup­pen müssen daher in einem Motor­roller weit­er hin­ten ange­ord­net wer­den. Dadurch würde sich the­o­retisch der Rad­stand des Motor­rollers ver­größern. Da der Rad­stand eines Zweirades jedoch nicht zu groß wer­den darf, war man bei allen bish­er aus­ge­führten Motor­rollern gezwun­gen, diesen durch eine Kom­bi­na­tion von im Wesentlichen zwei Maß­nah­men zu begren­zen. Die erste Maß­nahme zur Ver­ringerung des Rad­standes ist der Ein­bau von im Ver­gle­ich zum Motor­rad kleineren Rädern. Dies hat allerd­ings drei neg­a­tive Auswirkungen

  • Die Fahrsta­bil­ität des Motor­rollers ist gegenüber einem Motor­rad geringer, da der sta­bil­isierende Drehim­puls der kleineren Räder geringer ist, und deshalb das Fahrver­hal­ten von Motor­rollern als „kip­pelig“ und „nervös“ emp­fun­den wird. 
  • Der Abrol­lkom­fort der kleineren Räder ist deut­lich schlechter, da auf­grund deren gerin­geren Durchmessers auch kleine Schlaglöch­er bzw. Uneben­heit­en der Fahrbahn voll durch­fahren werden.
  • Die Fahrsicher­heit ist geringer, weil auf­grund der kleineren Auf­s­tands­fläche bzw. des kleineres „Reifen­schwads“ die Haf­tung zur Straße geringer ist.

Die zweite Maß­nahme zur Ver­ringerung des Rad­standes beim Motor­roller ist der Ein­bau soge­nan­nter Trieb­satzschwin­gen, welche die Motor-Getriebeein­heit mit Nebe­nag­gre­gat­en ein­schließlich Sekundärantrieb als eine große Antrieb­ss­chwinge kom­binieren. Die neg­a­tive Auswirkung dieser tech­nis­chen Maß­nahme ist die sehr große ungefed­erte Masse, der schwingung­stech­nisch durch eine harte Fed­erken­nung und große Dämp­fung der Hin­ter­radaufhän­gung ent­ge­gengewirkt wer­den muss. Anschaulich sind die Massenkräfte zur Betä­ti­gung ein­er solchen Radaufhän­gung groß und das Ansprechver­hal­ten schlecht. Dadurch ist der Federungskom­fort ins­ge­samt schlecht. 

Die in der Abbil­dung dargestell­ten Kun­den­wün­sche bzw. Anforderun­gen nach ein­er entspan­nten Sitz­po­si­tion, nach Wet­ter­schutz, Kom­fort und nach einem wendi­gen Gefährt, wer­den bei herkömm­lichen Motor­rollern also mit ein­er Rei­he von Nachteilen erkauft.

Genau hier set­zt die Erfind­ung Traction‑X an, indem sie alle Vorteile des Motor­rollers mit allen Vorteilen des Motor­rades verbindet, sozusagen „das Beste aus zwei Welten“.

KONZEPTNACHWEIS

Der Demonstrator

In Zusam­me­nar­beit mit dem Insti­tut für Fahrzeugtech­nik der Tech­nis­chen Hochschule Köln ist ein skaliert­er Demon­stra­tor von Traction‑X ent­standen. Dieses in 3D-Druck gefer­tigte und mit­tels Mikro-PC ani­mierte Mod­ell ist der Nach­weis der Mach­barkeit bzw. des Konzepts von Traction‑X.

Details sind in dem Blog­beitrag Demon­stra­tor nachzulesen.

Traction - X

@ Labor‑X Hamburg

Traction‑X zu Gast bei Dr. Jan Evers 

Im let­zten Monat war Traction‑X zu Gast beim Grün­der­ber­ater Dr. Jan Evers im Ham­burg­er LaborX. Sein Pod­cast „Ideen­couch“ ist eine ganz beson­dere Wertschätzung für alle Start-ups und ange­hende Unternehmer. Wir haben im Gespräch einen Schatz an Tipps und guten Experten-Ratschlä­gen erhal­ten. Außer­dem hat es uns viel Spaß gemacht!

Vie­len Dank an das Team des LaborX!

STAND DER TECHNIK

Wie sieht der technische Status Quo der Zweiradtechnik aus?

Kon­ven­tionelle Motor­räder besitzen häu­fig einen Sekundärantrieb mit­tels Glieder­kette oder Zah­n­riemen. Stand der Antrieb­stech­nik dieser Motor­räder ist die funk­tionale und räum­liche Tren­nung von Antrieb­swelle und Schwin­ge­nachse in Kom­bi­na­tion mit ein­er zen­tralen Lagerung eines kon­ven­tionellen Hin­ter­rades. Der Nachteil dieser Bau­form ist die Vari­abil­ität des Abstandes von Ket­ten­ritzel und Hin­ter­rad-Zahnkranz beim Ket­tenantrieb bzw. von vorder­er und hin­ter­er Riemen­scheibe beim Riemenantrieb. Die Ein­federung des Hin­ter­rades beim Über­fahren ein­er Boden­welle führt zu spür­baren Rück­wirkun­gen im Antrieb­sstrang, d.h. auf Motor­drehzahl und –moment.

Stand der Antrieb­stech­nik von Motor­roller ist der Ver­bund aus soge­nan­nter Trieb­satzschwinge und einem kon­ven­tionellen Hin­ter­rad mit zen­traler Lagerung. Als Trieb­satzschwinge wird eine Kon­struk­tion beze­ich­net, die eine feste Ein­heit von Motor, Getriebe und Radantrieb besitzt, welche gle­ichzeit­ig als Hin­ter­rad­schwinge dient. Das Motor- und Antrieb­s­ge­häuse ist dabei im Motor­radrah­men schwenkbar gelagert und macht die Bewe­gun­gen beim Ein- und Aus­fed­ern mit. Antrieb­swelle und Schwin­ge­nachse sind eben­falls funk­tion­al und räum­lich getren­nt. Der Nachteile dieser Bau­form ist die große nicht gefed­erte Masse, d.h. das große Massen­trägheitsmo­ment, was ein mäßiges Ansprechen und mäßi­gen Kom­fort der Hin­ter­radfederung mit sich bringt. Der Vorteil dieser Bau­form ist die Kon­stanz des Abstandes von Ket­ten­ritzel und Hin­ter­rad-Zahnkranz beim Ket­tenantrieb bzw. von vorder­er und hin­ter­er Riemen­scheibe beim Riemenantrieb.

DAS PATENT

Hier geht es zum Reg­is­tere­in­trag beim Patent- und Markenamt

Die Traction‑X zugrun­deliegende Erfind­ung ist eine Vor­rich­tung zur Über­tra­gung des Antriebs-Drehmo­mentes vom Motor eines Rad­fahrzeugs bis zu dessen Antrieb­srad und zur stoßdämpfend­en und –fed­ern­den Aufhän­gung des Antrieb­srades selb­st. Dabei wird eine äußerst kom­pak­te Bauweise erre­icht, die ins­beson­dere für Motor­roller große Vorteile mit sich bringt.

Der Erfind­ung Traction‑X lag die Auf­gabe zugrunde, eine kom­pak­te Ein­heit für Kraftüber­tra­gung und Radaufhän­gung für einen Motor­roller zu entwick­eln, welche die fol­gen­den Anforderun­gen erfüllt

  • Es soll ein geringer Rad­stand des Zweirades in Verbindung mit einem kleinen Wen­dekreis sowie einem gerin­gen Massen­trägheitsmo­ment um die Hochachse ermöglicht wer­den, mit dem Ziel ein­er guten Wendigkeit des Motorrollers.
  • Es soll gle­ichzeit­ig ein großer Rad­durchmess­er ermöglicht wer­den, sodass Fahrsta­bil­ität, Boden­haf­tung und Abrol­lkom­fort gegenüber herkömm­lichen Motor­rollern wesentlich verbessert werden.
  • Es soll die Masse der Motor-Getriebeein­heit keinen Ein­fluss auf die stoßdämpfende und –fed­ernde Radaufhän­gung haben, d.h. die ungefed­erten Massen der gesamten Radaufhän­gung soll klein sein, unab­hängig davon, wie groß die Motor-Getriebeein­heit ist. 

Die Erfind­ung Traction‑X kön­nte tech­nisch als „Antrieb­ss­chwin­gen-Rad­lagerung“ beze­ich­net wer­den. Sie vere­int die Funk­tio­nen dreier tech­nis­ch­er Bauteile miteinander

  1. den Sekundärantrieb vom Motor- bzw. Getriebe­ab­trieb bis zum Antrieb­srad, je nach­dem ob es sich um einen ver­bren­nungsmo­torischen oder elek­tro­mo­torischen Antrieb handelt, 
  2. die Rad­schwinge bzw. den Schwinglenker der fed­ern­den Aufhän­gung und
  3. das Antrieb­srad selbst.

Dazu besitzt Traction‑X ein sehr großes Rad­lager, das dieselbe Größenord­nung wie die Rad­felge besitzt, sodass im Innern des Rades ein gegenüber Felge und ‑reifen ste­hen­der Innen­ring vorhan­den ist. Das Rad wird wie ein Schwinglenker mit­tels eines Feder­beins und mit­tels ein­er Achse gelagert. Diese Achse oder Rad-Schwing­welle ist gle­ichzeit­ig die Antrieb­swelle für das Rad selb­st. Dafür besitzt sie ein Antrieb­szah­n­rad mit Außen­verzah­nung, das mit ein­er mit der äußeren Rad­felge ver­bun­de­nen Innen­verzah­nung in Ein­griff ste­ht. Die Antrieb­swelle wird an einem äußeren Ende von ein­er Motor-Getriebeein­heit, beispiel­sweise über einen Ketten‑, Riemen- oder Stirn­radantrieb, angetrieben. Für ihre zweite Funk­tion als Schwin­ge­nachse ist die Antrieb­swelle an ihren äußeren Enden über Wälz- oder Gleit­lager im Rah­men des Zweirades gelagert. Das gegenüber Rad­felge fest­ste­hende innere Bauteil von Traction‑X ist auf der kom­binierten Antriebs- und Rad-Schwing­welle mit­tels eines Ril­lenkugel­lagers und eines Nadel­lagers sta­tisch bes­timmt gelagert. Das Stirn­rad­getriebe und die Lager im Innern des Gehäus­es aus Rad-Innen­ring und Rad­felge kön­nen nach außen über Radi­al-Wellen­dichtringe abgedichtet wer­den. Dadurch kann die gesamte Traction‑X-Antrieb­ss­chwin­gen-Rad­lagerung voll­ständig ölgeschmiert werden.

In ein­er zweit­en Vari­ante der Erfind­ung wird anstelle des sehr großen Kugel­lagers das Rad mit­tels dreier in ein­er Rund­nut abwälzen­den Laufrol­len gelagert. Wiederum ergibt sich aus dieser Anord­nung ein im Innern des Rades gegenüber Rad­felge und ‑reifen ste­hen­des Bauteil. Die in das Radin­nere her­vorste­hen­den Laufrol­len ver­ringern den Innen­raum des Rades ger­ingfügig, besitzen aber auch einige Vorteile. So kön­nen sie in ein­er abgedichteten und lebens­dauergeschmierten Aus­führung zum Ein­satz kom­men. Bei mod­er­at­en Antrieb­sleis­tun­gen kann somit auf eine Ölbad­schmierung verzichtet wer­den, sodass die bei­den großen Radi­al­wellen­dichtringe ent­fall­en kön­nen. Dadurch wiederum wird das Reib­mo­ment im Sys­tem verringert.

Der Ein­satz­fall in einem Motor­roller war die Moti­va­tion des Erfind­ers. Deswe­gen wer­den im Abschnitt Inno­va­tion die Vorzüge der Erfind­ung für diesen Ein­satz herausgearbeitet.

Antriebsschwingen-Radlagerung

1 kom­binierte Antriebs- und Rad-Schwing­welle
1a Paßfed­er­nut
1b Paßfed­er­nut
2 Sicherungsring und Ringnut
3 Ril­lenkugel­lager gle­ich Rah­men-Loslager
4 Ril­lenkugel­lager
5 Zylin­der­schraube
6 Gehäusedeck­el rechts
7 Antrieb­szah­n­rad mit Außen­verzah­nung
8 Gehäusedeck­el und Radnabe links
9 Gehäusedeck­el und Radnabe rechts
10 Nadel­lager gle­ich Rad-Loslager
11 Radi­al-Wellen­dichtring
12 Ril­lenkugel­lager gle­ich Rah­men-Fes­t­lager
13 Antrieb­sritzel für Ket­ten­trieb
14 Wellen­mut­ter mit Sicherungs­blech und Wellen­nut
15 Zylin­der­schraube

16 Gehäusedeck­el links
17 Rad­lager
18 Radi­al-Wellen­dichtring Rad­um­fang rechts
19 Reifen
20 Rad­felge
21 Radi­al-Wellen­dichtring Rad­um­fang links
22 Antrieb­szah­n­rad mit Innen­verzah­nung
23 Wellen­mut­ter mit Sicherungs­blech und Wellen­nut
24 Radi­al-Wellen­dichtring
25 Ver­schraubung der Naben­hälften
26 Ver­schraubung mit Feder­beinachse
27 Nietverbindung für Antrieb­szah­n­rad
28 Sicherungss­chraube für Rad­lager-Außen­ring
29 Sicherungss­cheibe für Rad­lager-Außen­ring
30 Sicherungss­chraube für Rad­lager-Innen­ring
31 Sicherungss­cheibe für Rad­lager-Innen­ring
32 Feder­beinachse

Antriebsschwingen-Rollenring-Radlagerung

101 kom­binierte Antriebs- und Rad-Schwing­welle
101a Paßfed­er­nut
101b Paßfed­er­nut
102 Sicherungsring und Ringnut
103 Ril­lenkugel­lager gle­ich Rah­men-Loslager
104 Ril­lenkugel­lager
105 Zylin­der­schraube
106 Gehäusedeck­el links
107 Antrieb­szah­n­rad mit Außen­verzah­nung
108 Gehäusedeck­el und Radnabe rechts
109 Gehäusedeck­el und Radnabe links
110 Laufrol­le 1
111 Nadel­lager gle­ich Rad-Loslager
112 Radi­al-Wellen­dichtring
113 Ril­lenkugel­lager gle­ich Rah­men-Fes­t­lager
114 Antrieb­sritzel für Ket­ten­trieb
115 Wellen­mut­ter mit Sicherungs­blech und Wellen­nut
116 Zylin­der­schraube
117 Gehäusedeck­el rechts

118 Sicherungsring für Laufrol­le 1
119 Radi­al-Wellen­dichtring Rad­um­fang links
120 Reifen
121 Rad­felge
122 Radi­al-Wellen­dichtring Rad­um­fang rechts
123 Antrieb­szah­n­rad mit Innen­verzah­nung
124 Wellen­mut­ter mit Sicherungs­blech und Wellen­nut
125 Radi­al-Wellen­dichtring
126 Ver­schraubung der Naben­hälften
127 Ver­schraubung mit Feder­beinachse für Laufrol­lenge­häuse 2
128 Nietverbindung für Antrieb­szah­n­rad 123
129 Laufrol­le zwei
130 Sicherungsring für Laufrol­le zwei
131 Feder­beinachse
132 Ver­schraubung für Laufrol­lenge­häuse drei
133 Laufrol­le drei
134 Sicherungsring für Laufrol­le drei
135 Feder­bein mit Dämpferkartusche

DIE INNOVATION

Eine kompakte sekundärseitige Antriebseinheit für einen Motorroller

Traction‑X ist ein neuar­tiges und paten­tiertes Fahrzeug-Antrieb­skonzept, das kleine ungefed­erte Massen, eine äußerst effiziente Bau­raum­nutzung und großer Rad­durchmess­er ermöglicht, was beson­ders für Motor­roller sehr vorteil­haft ist. 

Traction‑X ist ein neuar­tiges Antrieb­skonzept für Motor­roller, das große Vorteile bietet und das option­al für Rad­fahrzeuge ander­er Art ver­wen­det wer­den kann. Die Basis ist das Patent DE 10 2011 117 388 A „Vor­rich­tung zur Kom­bi­na­tion von Sekun­darantrieb, Schwinglenker und Antrieb­srad eines Radfahrzeugs“.

Im Ein­satz­fall für Motor­roller weist die Erfind­ung Traction‑X fol­gende bestechende Vorteile gegenüber Antrieb­ssys­te­men mit Trieb­satzschwin­gen auf: 

  • sehr viel kleinere ungefed­erte Masse, 
  • deut­lich größer­er Rad­durchmess­er und 
  • kürz­er­er Radstand.

Somit verbindet Traction‑X alle Vorteile des Motorollers mit allen Vorteilen des Motorrades. 

  1. Ein mit Traction‑X aus­ges­tat­teter Motor­roller besitzt einen kleinen Wen­dekreis und ein ver­gle­ich­sweise geringes Massen­trägheitsmo­ment und die Hochachse, wodurch der Roller eine her­aus­ra­gende Agilität und sehr gute Wendigkeit besitzt. Gle­ichzeit­ig ver­lei­hen die großen möglichen Rad­durchmess­er dem Motor­roller eine gegenüber herkömm­lichen Rollern her­aus­ra­gende Fahrsta­bil­ität und einen wesentlich verbesserten Abrol­lkom­fort, der auf dem Niveau eines Motor­rades liegt. 
  2. Gegenüber Rollern mit kon­ven­tioneller Trieb­satzschwinge besitzt die Hin­ter­radaufhän­gung eines mit Traction‑X aus­ges­tat­teten Motor­rollers wesentlich gerin­gere ungefed­erte Massen, die ein fein­füh­liges Ansprechver­hal­ten von Federung und Dämp­fung ermöglichen. Auch kann mit Traction‑X der erforder­liche Reifen­luft­druck reduziert wer­den, sodass die Sen­si­bil­ität der Federung auch dieses Bauteils erhe­blich bess­er ist. 
  3. Bei bei­den Aus­führungs­for­men von Traction‑X verbleibt inner­halb des Hohlrad-Schwinglenkers ein Freiraum, der gün­stig zur Unter­bringung des Elek­tro­mo­tors, der Antrieb­smo­tor-Getriebeein­heit oder Teilen davon genutzt wer­den kann. Damit entste­ht eine äußerst kom­pak­te gesamte Zweirad-Antrieb­sein­heit, wodurch der Fußraum des Motor­rollers wieder voll­ständig zur Ver­fü­gung ste­ht, was den Kom­fort des Fahrers deut­lich erhöht.
  4. Die Fahrsta­bil­ität ist auf­grund der höheren gyroskopis­chen Kreisel­mo­mente der größeren Räder deut­lich bess­er als bei herkömm­lichen Rollern, d.h. eben­so groß wie bei einem Motorrad.
  5. Die Fahrsicher­heit ist durch die größere Kon­tak­t­fläche des Rades mit der Fahrbahn, dem größeren „Reifen­schwad“, höher, weil damit auch die Haf­tung zwis­chen Reifen und Straße größer ist.

Die in der Patentbeschrei­bung, in der Zeich­nung sowie in den Ansprüchen offen­barten Merk­male von Traction‑X kön­nen sowohl einzeln als auch in beliebi­gen Kom­bi­na­tio­nen für die Ver­wirk­lichung der Erfind­ung in ver­schiede­nen Aus­führungs­for­men wesentlich sein. 

Zur Kon­struk­tion eines Fahrrads der Zukun­ft, kann die Erfind­ung Traction‑X also eben­falls einge­set­zt wer­den. Es beste­ht die Möglichkeit, als einen Teilaspekt der Erfind­ung, lediglich Schwin­ge­nachse und Tretkurbelachse als ein gemein­sames Bauteil zu inte­gri­eren, da bere­its dieser einzelne Anspruch der Erfind­ung geschützt ist. Dadurch ließe sich Gewicht eins­paren und die Sta­bil­ität der Radaufhän­gung erhöhen. 

Die Alle­in­stel­lungsmerk­male eines Fahrrades der Zukun­ft kön­nten also fol­gende sein 

  • geringes Gewicht, weil Tretkurbel­lagerung = Schwingenlagerung
  • gehoben­er Antrieb­skom­fort,  weil der Abstand Hin­ter­radachse zu Tretkurbelachse beim Ein­fed­ern kon­stant bleibt